Image

Die Stiftung

Wer in seiner Familie jemals einen demenziell erkrankten Angehörigen gepflegt hat, weiß, wie enorm belastend diese Situation ist und wie schnell man an seine  körperlichen und psychischen Grenzen stoßen kann. Der Gründer und Stiftungsgeber der Heinke Harms-Timpe Stiftung, Herr Dr. Gerhard Timpe aus Regensburg, hat diese Situation gleich mehrfach durchlebt.

Bereits seine Mutter war an Demenz erkrankt. Das gleiche Schicksal traf ihn noch ein zweites mal. Im Frühjahr 2016 wurde bei seiner Frau Heinke Demenz diagnostiziert. Seitdem ging es sehr schnell und stetig bergab mit ihrer körperlichen und geistigen Gesundheit bis sie 2017 nahezu komplett immobil an Wohnung und Bett gefesselt war. Viele Monate lang pflegte Herr Dr. Timpe seine Frau noch aufopferungsvoll selbst mit externen Unterstützungsmöglichkeiten, bis auch diese nicht mehr ausreichten, um die Pflege zuhause zu gewährleisten.

Im Sommer 2017 zog Frau Heinke Harms-Timpe in ein Pflegeheim. Wegen seiner Erfahrungen und Erlebnisse mit der Erkrankung Demenz, und um diesen  Schicksalsschlägen einen Sinn zu geben, hat sich Herr Dr. Timpe das Ziel gesetzt, Familien mit demenziell erkrankten Angehörigen nun seinerseits Unterstützung im Rahmen seiner Möglichkeiten zu geben.

Im März 2018 hat er daher die Heinke Harms-Timpe Stiftung ins Leben gerufen und seiner Frau gewidmet. Er möchte damit demenziell erkrankten Menschen und ihren Angehörigen Perspektiven aufzeigen und ihnen trotz der schweren Diagnose helfen, die Freude am Leben nicht zu verlieren.

Die Trägerschaft hat er der Agentur HilDa - Hilfe daheim übergeben, welche diesen Wunsch praktisch im Alltag umsetzt. Sie vermittelt ehrenamtliche Helfer an Betroffene, um diese und Ihre Angehörigen im Alltag zu entlasten im Bereich der Betreuung und Hauswirtschaft.

Diese Unterstützung ist für Betroffene und ihre Angehörigen kostenfrei, da sie über verschiedene Leistungstöpfe (werden von der Pflegeversicherung für Versicherte mit anerkanntem Pflegegrad zur Verfügung gestellt) mit der Pflegekasse abgerechnet werden kann.

Was wir tun können:

... Auszeiten vom Pflegealltag ermöglichen
... Eingliederung demenzkranker Menschen in die Gesellschaft
... Normalität für Betroffene und ihre Angehörigen schaffen
... Wohlbefinden fördern und schöne Momente gemeinsam erleben

Die Personen der Stiftung:

Image

Angelika Niedermaier
Stiftungsträgerin

„Als Herr Dr. Timpe mich Anfang 2018 mit dieser Idee überraschte, war ich erst einmal komplett überrumpelt und tief berührt. Er hatte sich viele Gedanken gemacht und ich habe seinen tiefen Wunsch gespürt, dass er Betroffenen, die an Demenz erkrankt sind und deren Angehörige, im Rahmen seiner Möglichkeiten helfen möchte. Ich habe daher seinen Wunsch auf- und angenommen und werde versuchen, mit meiner Agentur „HilDa“ und den ehrenamtlichen Helfern so vielen Betroffenen, wie es uns möglich ist, diese Entlastung anzubieten.“

  • Wirtschaftsfachwirtin
  • hat zwei erwachsene Kinder
  • lebt seit 2013 in Regensburg
  • 2002 kaufmännische Leitung + Einrichtungsleitung
  • in einem Pflegeheim im Landkreis Landshut
  • Interims- und Einrichtungsleiterin
  • in verschiedenen Pflegeheimen
  • Regionalleitung von zehn stationären
  • Pflegeheimen bayernweit
  • 2016 Zertifizierung zur Pflegeberaterin
  • Selbstständigkeit als „Pflegeberatung Regensburg“
  • selbst Jahrelange persönliche Erfahrungen als pflegende Angehörige
  • 2017 Gründung der Agentur „HilDa“ zusammen mit kompetenten Kooperationspartnerinnen. Vermittlung ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer an Betroffene und ihre Angehörigen, um diese im Alltag im Bereich der Betreuung und Hauswirtschaft zu unterstützen und zu entlasten
  • 2018 Übertragung der Trägerschaft für die „Heinke-Harms-Timpe-Stiftung“ von Herrn Dr. Timpe
  • 2018 Gründung des Fördervereins „Initiative zur Unterstützung demenziell erkrankter Menschen im Alltag e. V.“
  • Buch-Autorin
Image

Christiane van Bracht-Jakisch

Die Arbeit mit an Demenz erkrankten Menschen hat mich schon immer inspiriert. Dabei stand die Möglichkeit, die Lebensqualität dieser Personen zu verbessern, bei mir immer im Vordergrund. Mir wurde sehr schnell bewusst, dass es oftmals nur kleine Stellschrauben sind, um positiv auf das Wohlbefinden der Betroffenen einzuwirken. In diesem Zusammenhang ist es mir  auch sehr wichtig, die pflegenden Angehörigen mit einzubeziehen und zu unterstützen.“

  • ist verheiratet
  • hat zwei erwachsene Kinder
  • 1986 Ausbildung zur examinierten Krankenschwester
  • 2010 Weiterbildung zur Gerontopsychiatrischen Fachkraft
  • 2001 bis 2013 Krankenschwester, gerontopsychiatrische Fachkraft und stellvertretende Wohnbereichsleitung in einem Pflegeheim in Obertraubling
  • 2013 bis 2017 Leitung der sozialen Betreuung mit Schwerpunkt Demenz in einem Pflegeheim in Burgweinting
  • Seit 2017 Kooperationspartnerin und ehrenamtliche Helferin bei „HilDa“
  • seit Juli 2018 angestellte Mitarbeiterin bei „HilDa“
Image

Dr. Gerhard Timpe

„Als nach 42 glücklichen Ehejahren bei meiner Frau die Diagnose Alzheimer festgestellt wurde, musste ich meine Lebensplanung an die grundlegend geänderte Situation anpassen. Im Laufe der Jahre und durch zunehmend  belastende Pflegesituation reifte in mir der Entschluss, nicht nur meiner Frau in dieser schweren Zeit beizustehen, sondern auch all denen zu helfen, die in eine ähnlich Situation geraten sind. Ich habe mich deshalb entschlossen, die Heinke Harms-Timpe Stiftung ins Leben zu rufen, um in Kooperation mit der „Hilfe Daheim – HilDa“ einen Teil derjenigen zu unterstützen, die schon die Bewältigung ihres Alltags vor Probleme stellt, die sie alleine nicht mehr meistern können.“

  • 1974 Abschluss des juristischen Examina als Jahrgangsbester
  • 1976 Umzug nach Regensburg, Promotion mit „summa cum laude“,
  • Auszeichnung mit dem Kulturpreis Ostbayern
  • Einige Jahre an der Universität Regensburg als Verlagsleiter (juristische Fachverlage) Klinikum Regensburg
  • 1976 Ehe mit Frau Heinke
  • 2015 Verlust seiner Mutter durch die Folgen der Erkrankung an Demenz
  • 2016 Diagnose Demenz bei seiner Frau
  • Pflege seiner Frau zu Hause bis zum Umzug in ein Pflegeheim
  • Buch-Autor

Förderverein

Förder-
verein

"Initiative zur Unterstützung demenziell erkrankter Menschen im Alltag e.V.“

Die Stiftung kann finanziell unterstützt werden durch einmalige Spenden auf das Konto der Stiftung:

IBAN: DE07 7505 0000 0027 0692 77
BIC: BYLADEM1RBG, Sparkasse Regensburg

oder durch eine Mitgliedschaft im Förderverein der Heinke-Harms-Timpe-Stiftung  „Initiative zur Unterstützung demenziell erkrankter Menschen im Alltag e. V.“. Als Fördermitglied helfen Sie aktiv und ohne viel Aufwand mit, demenziell erkrankte  Menschen und ihre Angehörigen im Pflege-Alltag zu entlasten.

Der Jahresbeitrag im Förderverein beträgt 50 €.

Er kann allerdings in der Höhe beliebig gestaltet werden und wird jeweils am Anfang des Jahres per SEPA-Lastschrift automatisch von ihrem angegebenen Konto eingezogen. Sowohl die Heinke-Harms-Timpe Stiftung als auch der Förderverein sind gemeinnützig und können Spendenquittungen ausstellen. Förden Sie uns und melden Sie sich an!

Spendenschein

Runterladen, ausfüllen und abschicken.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Fördermitgliedern.

Kontakt

Angelika Niedermaier (Stiftungsträgerin)
Wutzlhofen 49  |  93057 Regensburg

0941/20917916
0171/2271177
info@heinke-harms-timpe-stiftung.de

Unser Büro:
Werftstraße 6  |  93059 Regensburg

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok